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Wir bloggen für Sie!


Es ist uns stets ein großes Anliegen, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben und dabei interessante Themen anzusprechen. Daher bietet die Jüdische Gemeinde Graz regelmäßige Blogs an, die sich mit jüdischer Kunst und Kultur oder Geschichte ebenso wie mit gesellschaftlich relevanten Themen sowie Religion auseinandersetzen.

Wir wünschen Ihnen eine entspannte Lektüre.

Israelisch Kochen

Israelisch Kochen

Israel hat in vielen Bereichen seit seinem Bestehen eine unglaubliche Wandlung vollzogen. Dies trifft auch auf kulinarischen Veränderungen zu. Juden und Essen ist ein endloses Thema. Die Fragen, was ein essen jüdisch und welches Rezept das „richtige“ ist, begleiten die jüdische Gesellschaft seit jeher. In Israel wurden diese Fragen aber auf ein unglaublich hohes Niveau gehoben. So hoch, dass Menschen wegen des Essens nach Israel kommen und die Restaurantszene als Teil der Geschichte und Kultur Israels sehen.
Unter einem Kochurlaub verstehen die meisten normalerweise eine Reise nach Frankreich oder Italien, Länder, die für die große Vielfalt an Möglichkeiten für FeinschmeckerInnen bekannt sind. Israel hat es mittlerweile geschafft, zu einer der faszinierendsten kulinarischen Szenen der Welt zu gehören.

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WEIHNUKKA

WEIHNUKKA

Chanukka ist das Fest der Lichter, der Wunder und Köstlichkeiten wie Latkes (Kartoffelpuffer) und Suwganiot (Krapfen). Über die Schreibweise gibt es zahlreiche je nach geografischem Standort bezogene Diskussionen: Hanukkah, Chanukah, Hanouka und so weiter. Um dieses Dilemma zu lösen hat, so erzählt eine der zahlreichen Chanukka-Geschichten, ein Rabbiner eine gute Lösung angeboten. Die einzig richtige Schreibweise sei חניכה, nämlich die hebräische Schreibweise. Denn bei jeder Transliteration hebräischer Wörter in eine andere Sprache verlieren sie bei diesem Versuch des Übertrags immer etwas von ihrem Sinn. Ähnlich ist es bei der kulturellen Anpassung religiöser Feste, an den mehrheitlichen Kulturkreis einer Gesellschaft. In säkularen jüdischen Gemeinden außerhalb Israels ist Chanukka ein alljährliches Beispiel der Annäherung an Weihnachten. Eines aber gleich vorweg: Chanukka und Weihnachten haben nichts miteinander zu tun.

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Chaim Weizmann – Staatsmann und Gelehrter

Chaim Weizmann – Staatsmann und Gelehrter

Chaim Weizmann war und ist für die Geschichte des Staates Israel von sehr großer Bedeutung. Als Politiker war er Israels erster Präsident. Als Wissenschaftler und Universalgelehrter, legte er den Grundstein des heutigen modernen Israel. Am 9. November 2022 jährte sich der Todestag von Chaim Weizmann.

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Jüdisches Leben in Graz

Jüdisches Leben in Graz

Am 26. Oktober 2022 wird im Graz Museum die Ausstellung „Jüdisches Leben in Graz“ eröffnet. Zum ersten Mal wird die Geschichte des jüdischen Lebens über einen Zeitraum von 900 Jahren, vom Mittelalter bis zur Gegenwart, in einer umfassenden Ausstellung in der Steiermark gezeigt. Die Sammlungen und Ausstellungen im Museum, das das kulturhistorische Museum der Stadt Graz ist, setzt sich sowohl mit der Geschichte, wie auch mit der Gegenwart der Stadt auseinander.

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Postkarten zu Rosh Hashana

Postkarten zu Rosh Hashana

Viele Traditionen begleiten das Rosch Haschana Fest. Der Schofar und sein unvergleichlicher Klang, Honig, Granatäpfel .... und Neujahrskarten. Durch die Digitalisierung ist diese Tradition in den letzten Jahrzehnten in den Hintergrund getreten, aber hin und wieder flattern diese bunten Karten noch in den Briefkasten. Das Jewish Museum in London widmete kürzlich diesen historischen Postkarten eine Ausstellung. Der Ursprung dieser festlichen Tradition liegt weit in der Vergangenheit und geht auf das 14. Jahrhundert zurück.

Der Brauch wird erstmals im Buch der Traditionen von Rabbi Jakob, dem geistlichen Führer des deutschen Judentums im 14. Jahrhundert, erwähnt. Allerdings verbreitete sich das Verschicken dieser Karten an Freunde und Bekannte erst mit der Massenproduktion von Drucksachen und erschwinglichen Schreibwaren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

 

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Moderne Synagogenarchitektur

Moderne Synagogenarchitektur

Synagogen gelten als höchster Ausdruck jüdischer Kultur und sind Zentrum der sozialen und religiösen Aktivitäten einer jüdischen Gemeinde. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden in Europa viele beeindruckende jüdische Sakralbauten, die noch in alten Bauregistern zu bewundern sind, denn über 1.400 Synagogen wurden in der Reichsprogromnacht 1938 und danach zerstört. Nach dem Trauma der Shoah, stagnierten die Bestrebungen eines Wiederaufbaus, da die Gemeinden nurmehr sehr wenige Mitglieder hatten oder Überlebende ausgewandert waren. Die Synagogen waren zerstört oder, sofern sie noch erhalten waren, dauerhaft umgenutzt worden. Der erste Neubau einer Synagoge nach dem Zweiten Weltkrieg dürfte 1951/52 in Stuttgart nach Plänen von Ernst Guggenheimer entstanden sein und wurde auf den Fundamenten des 1938 zerstörten Vorgängerbaus errichtet.

 

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Spaziergänge in der jüdischen Geschichte

Spaziergänge in der jüdischen Geschichte

Mobilität war eines der vielen Schlagworte der letzten Jahre. Dementsprechend nahm sie auch an Vielfalt immer weiter zu. Allerdings blieb das Wandern oder moderner Hiken immer auch Teil dieser neuen Mobilität und war oft Teil eines Angebots für gestresste Menschen, ihnen Entschleunigung anzubieten. Reiseveranstalter, Kulturinstitute und auch die Europäische Union informieren über zahlreiche, oft überraschende Wanderwege mit speziellen Themen (https://www.coe.int/de/web/cultural-routes/austria).

 

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Schwita – Ein Ruhejahr fürs Feld

Schwita – Ein Ruhejahr fürs Feld

Die Zahl Sieben kommt in der jüdischen Tradition, aber auch in anderen Kulturen viele Male vor. Es gibt zahlreiche Theorien dazu, warum gerade diese Zahl so besonders ist. Eine dieser Theorien besagt, dass Sieben für die Perfektion des Schöpfungswerks und der natürlichen Ordnung steht. Ein Beispiel ist das Schwita-Jahr in Israel, das in diesem Jahr 5782 (2022/2023) gefeiert wird. Die Thora schreibt in dieser Landwirtschaftsregel vor, dass Ackerland oder andere, jährlich bewirtschaftete Flächen alle sieben Jahre ruhen sollen und, dass alle Schulden erlassen werden. Diese Vorschrift betrifft aber nur Gebiete, die Teil des alten, in der Bibel beschriebenen, israelitischen Königreichs waren. Die Stadt Eilat des modernen Israel ist zum Beispiel ausgenommen, weil sie nicht innerhalb der ursprünglichen Grenzen liegt. Die Gründe für ein Schabbat-Jahr der Felder sind vielfältig, einer davon ist es, den Bauern Zeit für Thora-Studien zu geben.

Das Gesetz sieht auch vor, dass alle Früchte des einjährigen Brachlands, die aus eigenem Antrieb wachsen, von jedem, der sie möchte, gepflückt werden können, da in dieser Zeit das Ackerland als „herrenlos“ (Hefker) gilt.

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Unvergesslicher Rabbi Lord Jonathan Sacks

Unvergesslicher Rabbi Lord Jonathan Sacks

Am 7. November 2020 wurden die wichtigen US-Präsidentschaftswahlen für Joe Biden entschieden. In einem solchen Umfeld war es fast unmöglich gewesen, dass sich eine andere bewegende Geschichte durchsetzte. Dennoch war dieser 7. November für viele Menschen, die Rabbi Lord Jonathan Sacks kannten, der Tag an dem durch seinen Tod ein Riss des Verlustes dieses außergewöhnlichen Menschen spürbar und präsent war.

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Die großen Dachverbände jüdischer Gemeinden

Die großen Dachverbände jüdischer Gemeinden

Schätzungen aus 2018 zufolge leben weltweit fast 15 Millionen Juden, dies entspricht rund 0,19% der Weltbevölkerung. Etwas über neun Millionen Juden leben in Israel und etwa fünf Millionen in den Vereinigten Staaten. In fast allen Ländern außerhalb Israels, gibt es Vereinigungen oder Verbände, die sich um das jüdische kulturelle und religiöse Leben im jeweiligen Land kümmern.

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