Blog

Blog

Wir bloggen für Sie!


Es ist uns stets ein großes Anliegen, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben und dabei interessante Themen anzusprechen. Daher bietet die Jüdische Gemeinde Graz regelmäßige Blogs an, die sich mit jüdischer Kunst und Kultur oder Geschichte ebenso wie mit gesellschaftlich relevanten Themen sowie Religion auseinandersetzen.

Wir wünschen Ihnen eine entspannte Lektüre.

Postkarten zu Rosh Hashana

Postkarten zu Rosh Hashana

Viele Traditionen begleiten das Rosch Haschana Fest. Der Schofar und sein unvergleichlicher Klang, Honig, Granatäpfel .... und Neujahrskarten. Durch die Digitalisierung ist diese Tradition in den letzten Jahrzehnten in den Hintergrund getreten, aber hin und wieder flattern diese bunten Karten noch in den Briefkasten. Das Jewish Museum in London widmete kürzlich diesen historischen Postkarten eine Ausstellung. Der Ursprung dieser festlichen Tradition liegt weit in der Vergangenheit und geht auf das 14. Jahrhundert zurück.

Der Brauch wird erstmals im Buch der Traditionen von Rabbi Jakob, dem geistlichen Führer des deutschen Judentums im 14. Jahrhundert, erwähnt. Allerdings verbreitete sich das Verschicken dieser Karten an Freunde und Bekannte erst mit der Massenproduktion von Drucksachen und erschwinglichen Schreibwaren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

 

weiterlesen
Moderne Synagogenarchitektur

Moderne Synagogenarchitektur

Synagogen gelten als höchster Ausdruck jüdischer Kultur und sind Zentrum der sozialen und religiösen Aktivitäten einer jüdischen Gemeinde. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden in Europa viele beeindruckende jüdische Sakralbauten, die noch in alten Bauregistern zu bewundern sind, denn über 1.400 Synagogen wurden in der Reichsprogromnacht 1938 und danach zerstört. Nach dem Trauma der Shoah, stagnierten die Bestrebungen eines Wiederaufbaus, da die Gemeinden nurmehr sehr wenige Mitglieder hatten oder Überlebende ausgewandert waren. Die Synagogen waren zerstört oder, sofern sie noch erhalten waren, dauerhaft umgenutzt worden. Der erste Neubau einer Synagoge nach dem Zweiten Weltkrieg dürfte 1951/52 in Stuttgart nach Plänen von Ernst Guggenheimer entstanden sein und wurde auf den Fundamenten des 1938 zerstörten Vorgängerbaus errichtet.

 

weiterlesen
Spaziergänge in der jüdischen Geschichte

Spaziergänge in der jüdischen Geschichte

Mobilität war eines der vielen Schlagworte der letzten Jahre. Dementsprechend nahm sie auch an Vielfalt immer weiter zu. Allerdings blieb das Wandern oder moderner Hiken immer auch Teil dieser neuen Mobilität und war oft Teil eines Angebots für gestresste Menschen, ihnen Entschleunigung anzubieten. Reiseveranstalter, Kulturinstitute und auch die Europäische Union informieren über zahlreiche, oft überraschende Wanderwege mit speziellen Themen (https://www.coe.int/de/web/cultural-routes/austria).

 

weiterlesen
Schwita – Ein Ruhejahr fürs Feld

Schwita – Ein Ruhejahr fürs Feld

Die Zahl Sieben kommt in der jüdischen Tradition, aber auch in anderen Kulturen viele Male vor. Es gibt zahlreiche Theorien dazu, warum gerade diese Zahl so besonders ist. Eine dieser Theorien besagt, dass Sieben für die Perfektion des Schöpfungswerks und der natürlichen Ordnung steht. Ein Beispiel ist das Schwita-Jahr in Israel, das in diesem Jahr 5782 (2022/2023) gefeiert wird. Die Thora schreibt in dieser Landwirtschaftsregel vor, dass Ackerland oder andere, jährlich bewirtschaftete Flächen alle sieben Jahre ruhen sollen und, dass alle Schulden erlassen werden. Diese Vorschrift betrifft aber nur Gebiete, die Teil des alten, in der Bibel beschriebenen, israelitischen Königreichs waren. Die Stadt Eilat des modernen Israel ist zum Beispiel ausgenommen, weil sie nicht innerhalb der ursprünglichen Grenzen liegt. Die Gründe für ein Schabbat-Jahr der Felder sind vielfältig, einer davon ist es, den Bauern Zeit für Thora-Studien zu geben.

Das Gesetz sieht auch vor, dass alle Früchte des einjährigen Brachlands, die aus eigenem Antrieb wachsen, von jedem, der sie möchte, gepflückt werden können, da in dieser Zeit das Ackerland als „herrenlos“ (Hefker) gilt.

weiterlesen
Unvergesslicher Rabbi Lord Jonathan Sacks

Unvergesslicher Rabbi Lord Jonathan Sacks

Am 7. November 2020 wurden die wichtigen US-Präsidentschaftswahlen für Joe Biden entschieden. In einem solchen Umfeld war es fast unmöglich gewesen, dass sich eine andere bewegende Geschichte durchsetzte. Dennoch war dieser 7. November für viele Menschen, die Rabbi Lord Jonathan Sacks kannten, der Tag an dem durch seinen Tod ein Riss des Verlustes dieses außergewöhnlichen Menschen spürbar und präsent war.

weiterlesen
Die großen Dachverbände jüdischer Gemeinden

Die großen Dachverbände jüdischer Gemeinden

Schätzungen aus 2018 zufolge leben weltweit fast 15 Millionen Juden, dies entspricht rund 0,19% der Weltbevölkerung. Etwas über neun Millionen Juden leben in Israel und etwa fünf Millionen in den Vereinigten Staaten. In fast allen Ländern außerhalb Israels, gibt es Vereinigungen oder Verbände, die sich um das jüdische kulturelle und religiöse Leben im jeweiligen Land kümmern.

weiterlesen
Purim International

Purim International

Am 14. Adar wird Purim gefeiert. Es ist der unterhaltsamste und aktionsreichste Tag des jüdischen Jahres. Der Name „Purim“ entstand aus dem persischen Wort „pur“ und bedeutet Los. Es erinnert an die wundersame Rettung des jüdischen Volkes vor mehr als zwei Tausend Jahren.

weiterlesen
Das Projekt „Chanukka-Wunder“

Das Projekt „Chanukka-Wunder“

Am 17. Jänner 2022 haben Gäste der Synagoge in Graz ein ganz besonderes Erlebnis beim Betreten des Betraumes gehabt. „Das Chanukka-Wunder“ eine raumfüllende Installation des slowenischen Künstlers Matic Veler hing von der Glaskuppel der Synagoge über der Bima.

weiterlesen
Albert Bourla - Impfweltmeister

Albert Bourla - Impfweltmeister

Als im November 2020 Benjamin Netanyahu, damals Premierminister von Israel, mit Albert Bourla, Generaldirektor von Pfizer, vereinbarte, Impfstoffe gegen Covid für die israelische Bevölkerung zu kaufen, gab es weltweit den ersten Hoffnungsschimmer einen Weg aus der Pandemie zu finden. Israel wurde durch diese Vereinbarung zum Impfweltmeister und Pfizer gemeinsam mit dem Impfstoffentwickler BioNTech ein Weltbegriff. Albert Bourla hat sich aufgrund der relativ niedrigen Einwohnerzahl und seines ausgeklügelten Datenerfassungssystems im Gesundheitswesen entschieden, auf Israel zu setzen. Israel war das erste Land, das vollständig von der Innovation des Unternehmens profitierte.

weiterlesen
Jüdische Festivals im November in Wien

Jüdische Festivals im November in Wien

Endlich gibt es wieder in größerem Umfang Veranstaltungen und Festivals die das Kulturleben bereichern. 2020 konnten durch die Pandemie-Einschränkungen auch jüdische Kulturveranstaltungen nicht stattfinden. Umso größer ist jetzt die Freude für die jüdische Gemeinde in Wien gleich zwei Festivals zu präsentieren.

weiterlesen
×

Log in

×

Bleiben wir in Verbindung

Wenn Sie über kulturelle Veranstaltungen der Jüdischen Gemeinde Graz informiert werden möchten, können Sie sich in unserem Kulturverteiler aufnehmen lassen.

Jetzt abonnieren